Design | 5. November 2024 | Lesezeit: 3 Minuten

Fotoshooting, iStock oder KI: Wo hole ich mein Bild?

Es ist wieder mal soweit und du brauchst ein Foto für eine Kampagne, einen Newsletter oder eine Webseite. Doch wie kommst du zum passenden Bild? Organisierst du ein Fotoshooting, durchsuchst du Stockbilder oder zählst du auf generierte KI-Kunst?

Mal vorweg genommen: Alle drei Bildquellen haben Vorteile. Und ist es nicht toll, dass wir überhaupt die Wahl haben? Aber wer die Wahl hat, hat eben auch die Qual. Zum Glück gibt es einige Pros und Contras, die dich auf deine individuelle Situation angewendet zum optimalen Bild führen. Los geht’s!

 

 

1. Fotoshooting: hochwertige und einmalige Bilder

Je nach Grösse deines Unternehmens verfügst du vielleicht über firmeninterne Fotograf:innen oder hast einen externen Pool an Fotograf:innen? Top, schnapp sie dir und instruiere sie genau. Du hast keine Fotograf:innen in petto? Wir helfen gerne.

 

Vorteile Fotoshooting:

  • Deine Bilder sind maximal individuell, einmalig und dennoch konsistent im Stil.
  • Du bestimmst im Briefing deine eigene Bildsprache.
  • Du hast einen Bild-Pool zur Auswahl und dadurch für längere Zeit vorgesorgt.
  • Du erhältst hochwertige Qualität, die auch noch im XXL-Format gut aussieht.

Nachteile Fotoshooting:

  • Kann ins Geld gehen. (Aber hey, Qualität darf auch mal was kosten, oder?)

 

Tipp: Für eine Imagekampagne empfehlen wir dir klar ein Fotoshooting. Warum? Bei einem solchen verfügst du anschliessend über einmalige Bilder, die den Anforderungen der Kampagne (zum Beispiel bestimmte Situationen, Orte oder ein vorgegebener Mood gemäss CI oder Kampagnenkonzept) genau entsprechen. Und Stockbilder oder generierte Kunst sind für eine Imagekampagne sowieso nicht geeignet – die Bilder aus deiner Imagekampagne möchtest du ja sicherlich lieber nicht mit der Konkurrenz teilen.

 

 

2. Stockbilder: Qualität von der Stange

Hast du nicht die Zeit oder finanziellen Ressourcen, um ein Fotoshooting zu buchen? Dann sind Stockbilder für die Kommunikation immer noch eine gute Lösung. Es gibt inzwischen viele Anbieter für Stockbilder und die zur Verfügung gestellten Bilder decken nahezu alle Situationen ab.

 

Vorteile Stockbilder:

  • Bilddatenbanken liefern stressfrei Bilder in guter Qualität.
  • Es gibt eine grosse Auswahl an verfügbaren Bildsujets.
  • Stockbilder zu nutzen ist in der Regel günstiger als ein Fotoshooting zu bezahlen.

Nachteile Stockbilder:

  • Einmaligkeit? Fehlanzeige. Die Konkurrenz kauft vielleicht in derselben Datenbank.
  • Wenn du genaue Vorstellungen hast, kann die Suche zur Geduldsprobe werden. Und am Ende musst du dich vielleicht sogar mit einem «faulen Kompromiss» zufrieden geben.

 

 

3. KI: rasche und flexible Umsetzung

In der Bildgenerierung ist grundsätzlich alles möglich. Und abhängig vom Bildgenerierungstool sind unterschiedliche, manchmal auch illustrative Stile möglich. Der Weg zum Ziel, also die Anforderungen an die Prompts, sind allerdings bei allen Tools etwas anders – finde heraus, was für dich passt und wo du dich wohlfühlst.

 

Vorteile KI:

  • Du beschreibst, was aufs Bild soll und die KI liefert.
  • Auch unmögliche Sujets wie fliegende Elefanten werden damit möglich.
  • Du kannst dir umgehend Bilder generieren lassen.
  • Die Bildgenerierung ist günstig oder sogar kostenlos.

Nachteile KI:

  • Die Diffusionsmodelle bestimmen die Qualität der ausgegebenen Bilder. Diese Qualität kann stark variieren. Um hochwertige Bilder für beispielsweise ein F2 Plakat zu erhalten, kann es sein, dass du den Umweg über ein Upsizing nehmen musst. 
  • Rechtliche Grauzone: Urheberrechte? Tja …

 

 

Urheberrecht: Wem gehört das Bild?

Beim Fotoshooting bezahlst du mit dem/der Fotograf:in jeweils auch die vertraglich festgelegten Rechte und besitzt die Bilder. Stockbilder darfst du mit einer gekauften Lizenz für bestimmte Zwecke nutzen, sie gehören dir aber nicht. Und bei KI-Bildern? Nun, das werden Zeit, resp. Präzedenzfälle oder künftige Gesetze zeigen. Die aktuelle Tendenz? Du kannst die generierte Kunst zwar nutzen, hast aber kein Besitzrecht. Bilder, die einmal auf Midjourney erstellt wurden, können anschliessend auch von anderen heruntergeladen und verwendet werden.

 

 

Der Einsatzzweck entscheidet

Grundsätzlich kann man sagen: Je weiter unten in der Kommunikationshierarchie, desto geeigneter ist KI. Denn vom Teaserbild im Newsletter bis hin zur weltweiten Imagekampagne sind Bildinhalte in der Kommunikation unterschiedlich prägend. In der Folge ist es also auch unterschiedlich wichtig, woher das Bild stammt: 

Fürs Teaserbild oder rasche Entwürfe? Bildgenerierung mit KI passt. 

Für die grosse Imagekampagne? Da empfehlen wir: Hol am besten eine:n Fotograf:in ins Boot. Dann bist du auf der sicheren Seite.

 

 

Brauchst du ein Kampagnenbild?

Wir beraten dich und finden mit dir die beste Lösung.

 

Cornelia fragen

 

 

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